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Die beste Fahrradversicherung in Österreich

Auch in Österreich gibt es immer mehr Menschen, die das Auto häufiger stehen lassen oder sich gänzlich für den öffentlichen Nahverkehr entscheiden. Daher wird das Fahrrad ein immer beliebteres Fortbewegungsmittel. Dabei setzen immer mehr Verbraucher auf eine höhere Qualität des Bikes, da dieses viele Jahre genutzt werden soll. Preise von 1.000 Euro und mehr sind daher keine Seltenheit, sodass es sich beim Fahrrad letztendlich um ein wertvolles Objekt handelt. Es ist deswegen sinnvoll, das Rad gegen verschiedene Schäden zu schützen. Möglich ist das mit einer speziellen Fahrradversicherung. Zwar bietet auch die Hausratversicherung einen optionalen Versicherungsschutz, allerdings ist dieser häufig für die Ansprüche des Eigentümers nicht ausreichend.

 

Der Basisschutz des Fahrrads durch die Haushaltsversicherung

Fahrradversicherung

Grundsätzlich schließt in Österreich nahezu jede Haushaltsversicherung automatisch einen Schutz gegen Fahrraddiebstahl ein. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, die diesbezüglich zu beachten sind. Darüber hinaus muss der Eigentümer diverse Voraussetzungen erfüllen können, damit der Versicherungsschutz auch greift, wenn das Fahrrad gestohlen wurde. Folgende Vorgaben und Vorraussetzungen sind zu erfüllen:

  • Fahrrad muss sich in einem verschlossenen Raum befinden
  • Fahrradschloss muss angebracht sein
  • Versicherungsschutz gilt meistens nur zwischen 6-22 Uhr

Bezüglich der Uhrzeit gibt es einige Unterschiede zwischen den Versicherungen, denn nicht alle Versicherer haben die sogenannte Nachtzeitklausel integriert. Diese Klausel beinhaltet, dass der Versicherungsschutz bei Diebstahl nur dann vorhanden ist, wenn das Fahrrad zwischen 6 und 22 Uhr gestohlen wird. Hierbei gibt es aber Ausnahmen. Es ist daher wichtig, sich über die genauen Bedingungen der Versicherung in Bezug auf das Fahrrad zu informieren.

Oftmals lässt sich der Versicherungsschutz im Zuge der Hausratversicherung noch etwas erweitern. Es ist jedoch in den meisten Fällen so, dass das Fahrrad nur gegen Diebstahl abgesichert ist. Ferner gibt es bei vielen Haushaltsversicherungen die Einschränkung, dass der Diebstahlschutz nur für Fahrräder mit einem maximalen Wert von beispielsweise 500 oder 1.000 Euro gilt. Wer aber höherwertige Bikes besitzt oder sein Fahrrad noch gegen andere Schadensursachen versichern möchte, der muss meistens auf eine ganz spezielle Fahrradversicherung als Einzelversicherung zurückgreifen.

Die spezielle Fahrradversicherung für Ihr Rad

Ein wesentlicher Unterschied einer speziellen Fahrradversicherung besteht oftmals darin, dass der Versicherungsschutz an jedem Ort und rund um die Uhr gilt. Dies ist in aller Regel ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Hausratversicherung, da Fahrräder hier meistens nur während der angesprochenen Zeiten versichert sind. Eine weitere Leistung der Fahrradversicherung besteht darin, dass wesentlich höhere Deckungssummen gewählt werden können. Meistens sind Fahrräder nicht nur bis zu einem Gegenwert von 500 oder 1.000 Euro versicherbar, denn hochwertige Räder können mit mehreren Tausend Euro Gegenwert versichert werden. Die üblichen Deckungssummen bewegen sich bei einer speziellen Fahrradversicherung zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Darüber hinaus zeichnet sich die Fahrradversicherung dadurch aus, dass es fast nie eine Nachtzeitklausel gibt. Allein dies sichert ein besseres Service der speziellen Fahrradversicherung.

Was sind die Vorteile der Fahrradversicherung gegenüber der Haushaltsversicherung

Die Fahrradversicherung kann sich durch einige Vorteile gegenüber der Mitversicherung in der Haushaltsversicherung auszeichnen:

  • Versicherungsschutz gilt örtlich und zeitlich unbegrenzt
  • es gibt meistens keine Nachtzeitklausel
  • Deckungssummen oftmals bis 5.000 Euro wählbar
  • meistens keine Selbstbeteiligung
  • Versicherungsschutz häufig auch für Zubehör, wie zum Beispiel Helm oder Satteltasche

Welche Schäden werden von der Fahrradversicherung übernommen?

Wer sich für eine spezielle Fahrradversicherung entscheidet, der möchte natürlich, dass das Fahrrad gegen möglichst alle Risiken abgesichert ist, die zu einem Schaden führen können. Die Basisabsicherung besteht darin, dass das Fahrrad gegen Diebstahl geschützt ist. Diesbezüglich sind allerdings mitunter Voraussetzungen zu beachten, die im Schadensfall erfüllt sein müssen. Eine häufige Voraussetzung, die von nahezu allen Versicherern gefordert wird, ist, dass das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls abgeschlossen war. Darüber hinaus akzeptieren einige Versicherer ausschließlich spezielle Schlösser, die einem besonders hohen Sicherheitsstandard genügen. Neben Diebstahl ist meistens auch der Raub des Fahrrads abgesichert, der rechtlich einen etwas anderen Tatbestand darstellt. Je nach Police können noch weitere Schadensursachen versichert werden, wie zum Beispiel die Beschädigung oder Zerstörung des Fahrrades durch:

In diesem Bereich ist die Fahrradversicherung demnach mit der Teilkaskoversicherung zu vergleichen, die zahlreiche Autofahrer nutzen.

Versicherung für Fahrräder

Fazit zur Fahrradversicherung

Wer sein Bike gegen Diebstahl schützen möchte, der hat diesbezüglich zwei Alternativen. Zum einen beinhaltet die gewöhnliche Haushaltsversicherung den Diebstahlschutz, der allerdings meistens nur zu bestimmten Uhrzeiten gilt. Hierbei ist außerdem eine Voraussetzung der Versicherungen, dass das Fahrrad in Wohnräumen abgestellt ist.Wer diese Einschränkung nicht akzeptieren möchte, für den ist eine spezielle Fahrradversicherung die bessere Alternative. Darüber hinaus eignet sich die Fahrradversicherung insbesondere für Eigentümer eines Fahrrades, welches einen relativ hohen Wert jenseits von 1.000 Euro hat. Es kommt also definitiv auf den Einzelfall an, ob die Absicherung über die Hausratversicherung reicht oder eine spezielle Fahrradversicherung die sinnvollere Alternative darstellt.